Willkommen bei Jutta Qu'ja Hartmann schmuckleiste

Stacheldrahtzaun in Auschwitz
Wasserritual am Aschesee auf dem Gelände KZ Auschwitz II–Birkenau. In diesen See wurde alle Asche gestreut, die aus den Verbrennungsöfen kam.


Inschrift am Tor des Vernichtungslagers Auschwitz


Meterhoher Stacheldraht, Starkstrom-Zäune und Wachtürme machten eine Flucht unmöglich.


Inschrift am Tor des Vernichtungslagers Auschwitz


Wir legen ein Blumenmandala auf einen der grausamsten Plätze in Auschwitz II. Hier wurden auf offenen Scheiterhaufen unzählige Leichen verbrannt, nachdem die Kapazität der Verbrennungsöfen nicht mehr ausreichte. Die Asche blieb einfach liegen und wurde vom Wind in der ganzen Umgebung verbreitet.

Fotos: © Bernd Kupper

Reise nach Auschwitz

Zeremonien am Ort des Vernichtens

Wir alle wissen um die Geschichte des Vernichtungslagers Auschwitz. Weit über eine Millionen Menschen wurden hier aufs Unmenschlichste ausgebeutet und ermordet, eine Dimension, die sich jeder Vorstellung entzieht. Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee die Insassen aus dem Lager.
Das Vernichtungslager ist weltweit zum Inbegriff für die Unmenschlichkeit des NS-Regimes geworden, aber es ist auch ein Mahnmal, ein Zeugnis für das, was wir Menschen zu tun in der Lage sind.

Auf der anderen Seite haben seit 1945 unzählige Menschen in Auschwitz gebetet und gesungen, haben sich dem Unvorstellbaren ausgesetzt und geweint, sind zu Zeremonien dorthin gefahren und haben ihre Liebe ins Lager getragen — als Zeichen der Mitmenschlichkeit und als Zeichen für das, wozu wir Menschen auch im Stande sind.

2021 fahren wir in einer kleinen Gruppe nach Auschwitz, um im Außenlager Birkenau Zeremonien des Mitgefühls zu kreieren. Es wird unser kleiner Beitrag zum Gedenken, zur Versöhnung und Heilung sein. Wir wollen uns berühren lassen und etwas geben.
Geplant sind mehrere Zeremonien: Für die Ermordeten, für den Ort, für die Erde auf dem das KZ steht und für die Menschen, die heute dort leben.

Wenn Du dich auch berühren lassen möchtest und Heilung und Schönheit nach Auschwitz bringen möchtest, dann schließe dich uns an und fahre mit uns mit.

Und wenn Du nicht mitreisen kannst, unsere Arbeit im KZ aber gerne unterstützen würdest, dann kannst Du dies auf unterschiedliche Weise tun.

  • Wir brauchen Erde aus aller Welt — immer nur einen gehäuften Esslöffel voll. Verpackt in einem Papier–Briefumschlag. Beschriftet mit Fundort (Land, Region, Ort), Datum und deinem Vor- und Nachnamen.
  • Spende für Blumenkäufe vor Ort. Wir werden ein sehr großes Blumenmandala legen, dafür müssen wir große Mengen Blumen kaufen.
  • Spende zur Unterstützung unserer Reise.

Voraussetzungen:
Es ist eine Reise für Menschen, die gut auf sich Acht geben können, denn wir werden uns ganz der zeremoniellen Arbeit vor Ort widmen. Du bekommst zur Vorbereitung Literatur– und Filmempfehlungen.

3.—10. September 2021 — vier Tage in diesem Zeitraum

Ort:
KZ Auschwitz, Polen
Kosten:
Anreise: Selbstorganisiert.
Übernachtung: ca. 180 €.
Verpflegung: Selbstversorger (Kostenumlage) + gemeinsames Abendessen zu angemessenen Preisen.
Honorar: 300—750 € nach Selbsteinschätzung.
Hinweis:
Alles was meine Kostendeckung übersteigt, werde ich dem KZ Auschwitz spenden.

Anmeldung

Struktur:
  • 1. Tag: Anreise Katowice, Polen; Einchecken im Hotel; Gemeinsames Essen; Aufbau des Gruppenaltars; Singen und Beten.
  • 2. Tag: Besuch des KZ Auschwitz II–Birkenau. Erste Zeremonie am Ort, Singen und Beten am Gruppenaltar im Hotel.
  • 3. Tag: Zeremonien in Auschwitz und im KZ Auschwitz.
  • 4. Tag: Abschlusszeremonie im KZ Auschwitz, Abschlusszeremonie für uns, Singen und Beten, Abreise am Abend.
Leitung:
Jutta Qu'ja Hartmann
Fragen | Weitere Informationen | Anmeldung
Anmeldeformular
E-Mail: kontakt@quja.de
Telefon: 02257–958 432
Mobil: 0177–8477 097
Fax: 02257–958 432